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Ausgabe_33_02_2018_2018_4_April

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Lösung Rätsel 32 ·

Lösung Rätsel 32 · „BOLLEHUET“ · Gewinner Gerhard Prugel aus Heitersheim! 2 Impressum / Auflage erhöht! Jetzt 28.500 Haushalte exklusiv beschickt... Herausgeber: Roland Schönberg 79189 Bad Krozingen-Tunsel inform@schoenschrift.com Gedruckte und verteilte Auflage: 28.500 Exemplare. Änderungen & Irrtum vorbehalten! Keine Haftung für Text-/Bildbeiträge. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Alle Texte, Bilder und Infos entnehmen wir den jeweiligen Presseinformationen. Für unaufgefordert zugesandte Texte, Bilder und Infos übernehmen wir keine Gewähr.

Einblicke in das „Krankenhaus der Zukunft“ Neujahrsempfang im Freiburger Loretto-Krankenhaus! Beim Neujahrsempfang des RKK Klinikums im Freiburger Loretto- Krankenhaus legte Sozialminister Manne Lucha dar, wie das Land Baden-Württemberg eine flächendeckende, bedarfsgerechte und hochwertige medizinische Versorgung fördert. Dazu gehört die Entwicklung effizienter, sicherer und patientenorientierter Versorgungsstrukturen. Anlässlich seines Besuchs in Freiburg überbrachte der Minister die offizielle Förderzusage über 3,4 Millionen Euro für Umbaumaßnahmen im Loretto-Krankenhaus. Markus Reithwiesner, Holding-Geschäftsführer der Haufe Group in Freiburg, zeigte Wege auf, systematisch über den Tellerrand hinaus zu schauen und gab im Kontext Strategie, Mensch und Struktur einen Impuls für die digitale Transformation zum „Krankenhaus der Zukunft“. In seiner Begrüßung stellte Geschäftsführer Bernd Fey fest, dass die Mitarbeiter an Belastungsgrenzen gehen: „Trotz eines ausgefeilten medizinischen Konzeptes ist es unter den gegebenen gesundheitspolitischen Ausgeglichen in den Wechseljahren Spezialsprechstunde im Früherkennungszentrum Die Mitte des Lebens und die natürliche Umstellung ihres Körpers erahren Frauen sehr unterschiedlich. Psychische Störungen bis hin zu Depressionen sind in der Zeit der Menopause aber keine Seltenheit. Viele Frauen erleben in den Wechseljahren Gemütsschwankungen, Niedergeschlagenheit oder auch Ängstlichkeit. Eine einfühlsame Beratung tut dann oft Not. Mit dem vor einem Jahr eröffneten Früherkennungszentrum (www.frueherkennung.de) für psychische Störungen hat das Sigma-Zentrum Bad Säckingen eine Anlaufstelle geschaffen für alle, die einen niederschwelligen und diskreten Zugang zur Beratung im Bereich psychischen und psychosomatischen Unwohlseins suchen. Gerade bei Beschwerden in der Zeit der Menopause ist es wichtig, den Ursachen für die Beschwerden auf den Grund zu gehen und auszuschließen, dass über die normalen körperlichen Veränderungen hinaus eine ernstzunehmende somatische oder eine psychische Ursache vorliegt. Frauen in den Wechseljahren leiden häufig an Stimmungsschwankungen. Rahmenbedingungen für ein gemeinnütziges Haus immer schwieriger, Eigenmittel für Investitionen zu erwirtschaften.“ Mit der erteilten Förderzusage können jetzt im Loretto- Krankenhaus Umbaumaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 4,8 Millionen Euro anlaufen und damit die Patientenversorgung weiter verbessert werden. Minister Lucha erläuterte seine Vorstellungen von einem sektorenübergreifenden Gesundheitssystem, das den Patienten in den Mittelpunkt stellt und die digitalen Möglichkeiten und Chancen gezielt nutzt: „Wir brauchen Top-Krankenhäuser, die das Knowhow bündeln und in denen Patienten die erfahrensten Ärzte und die bestmögliche OP bekommen.“ In Bezug auf die von der Landesregierung eingeforderte Zusammenführung von Krankenhäusern und das zum Verkauf stehende, defizitäre Bruder-Klaus- Krankenhaus attestierte der Minister: „Sie haben die Situation erkannt und Sie haben gehandelt, führen Gespräche und tun alles, was möglich ist.“ Haufe Group-Geschäftsführer Markus Reithwiesner stellte dar, dass die Digi- Neben psychischen Symptomen wie Traurigkeit, Angstgefühlen und Antriebslosigkeit stellen sich bei einer Depression auch körperliche Krankheitsanzeichen wie z. B. Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Schlaf- oder Kreislaufprobleme ein. Dies kann eine normale und vorübergehende Erscheinung sein, es können aber auch behandlungsbedürftige Erkrankungen oder Störungen zugrunde liegen. Um eine passende Therapie zu finden, muss zunächst differenzialdiagnostisch abgeklärt werden, ob es sich um typische allgemeine Beschwerden der Menopause handelt, ob eine körperliche Erkrankung vorliegt oder ob es sich um eine Depression handeln könnte. „Die Depression in den Wechseljahren ist eine Krankheit, die nicht einfach abgetan werden darf. Sie ist ernst zu nehmen und immer zu behandeln.“ betont der Ärztliche Direktor Professor Dr. med. Christoph Bielitz und ergänzt: „Zu Beginn kann meist noch sehr leicht und rasch geholfen werden. Treten entsprechende Beschwerden auf, ist es Zeit, sich Rat für Prävention oder eine Frühintervention zu holen; je früher, desto besser hilft dies effektiv, die Heilungsprognose talisierung mit einer massiven Veränderung der zukünftigen Arbeitswelt einhergeht. Auch für Krankenhäuser sieht Reithwiesner die Notwendigkeit die Strategie konsequent am Patienten auszurichten, flexible Organisationen zu entwickeln und einen neuen Blick auf den Patienten einzunehmen: „Die Vernetzung über Sektorengrenzen hinweg bietet alle Chancen Effizienz und Versorgungsqualität in der Gesundheitswirtschaft weiterzuentwickeln“. Gefragt sind innovative und vor allem umsetzbare Lösungsansätze, die einhergehen mit Optimierung von Prozess- und Organisationsstrukturen und den Menschen mitnehmen. V.l.n.r.: Markus Reithwiesner (Holding-Geschäftsführer der Haufe Group), Manne Lucha (Minister für Soziales und Integration im Landtag von Baden-Württemberg) und Bernd Fey (Geschäftsführer RKK Klinikum). 3 bestmöglich zu gestalten.“ Die typischen Beschwerden der Wechseljahre sind nicht allein das Ergebnis der hormonellen Umstellung, die den weiblichen Zyklus einstellt und gynäkologische Störungen verursachen kann. Auch durch zahlreiche biochemische Veränderungen und Änderungen im Hirnstoffwechsel sowie durch psychosoziale Faktoren kommt oftmals das seelische Gleichgewicht aus den Fugen. Deshalb wird in der eigens eingerichteten Spezialsprechstunde die persönliche gesundheitliche und psychische Situation aufgenommen und gegebenenfalls die Abklärung körperlicher Ursachen angebahnt. Das Früherkennungszentrum ist bestimmt durch einen aus dem Sigma-Konzept abgeleiteten ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz, nach dem der Mensch in einer stetigen Wechselbeziehung von biologischen und sozialen Einflüssen, physikalischem Umfeld, seelischem und geistigem Erleben verstanden wird. Die Herangehensweise ist daher in jedem Fall höchstindividuell.

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